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Landkreis Miesbach

Der Landkreis Miesbach vereint bestmöglich positive Standortfaktoren wie die gute Erreichbarkeit durch die Autobahn A8 und die Nähe zu München sowie die vielfältigen Freizeit- und Erholungs- möglichkeiten, die den landschaftlichen Reizen der Alpenregion Tegernsee Schliersee zu verdanken sind.

 

Im Zentrum des bayerischen Oberlands liegend, gliedert sich das Kreisgebiet in einen alpinen und einen voralpinen Teil. Der Nordteil des Landkreises Miesbach um Holzkirchen und Otterfing reicht noch in die Münchner Schotterebe hinein. Im südlichen Teil dominiert die typische Seen- und Hügellandschaft des Alpenvorlandes. Aus wirtschaftlicher Sicht beweist der Landkreis Miesbach, dass Tradition und Innovation nicht in einem gegensätzlichen Spannungsfeld stehen müssen, sondern vielmehr Ausdruck zukunftsorientierten unternehmerischen Handelns in einer Region sind, die durch Heimatverbundenheit, Bodenständigkeit und Wahrung traditioneller Werte geprägt ist. Dies schlägt sich auch in der Bewertung der Zukunftsperspektive nieder: So attestiert das Beratungsunternehmen Prognos in seinem "Zukunftsatlas 2010" dem Landkreis "sehr hohe Zukunftschancen" in Verbindung mit einer im bundesdeutschen Vergleich "sehr hohen Dynamik".

 

Historisch betrachtet ist der Landkreis Miesbach ein uralter Kulturboden, dessen Kolonisation in entscheidendem Maße von der Entwicklung der Klöster in Weyarn, Bayrischzell und vor allem Tegernsee bestimmt wurde. Der bayerische König Max I Joseph erwarb 1817 das Benediktinerkloster am Tegernsee als Sommerresidenz. Dadurch wurde die Basis für den bis heute so wichtigen Tourismus geschaffen. Urlaubsgäste können ein vielfältiges Freizeit- und Erholungsangebot nutzen, das auch von den Einwohnern und den zahlreichen Tagestouristen aus München geschätzt wird. Die vielfältige Landschaft rund um den Tegernsee und den Schliersee sowie in den Alpen ist von vielen Wander- und Radwegen durchzogen, um den Besuchern optimalen Zugang zu den Naturschönheiten zu ermöglichen. Im Winter gibt es zahlreiche Loipen für Langlauf und fünf Skigebiete mit insgesamt 75 Bergbahnen und Liften, die insgesamt ca. 160 km Piste erschließen.  

 

Als Wirtschaftsstandort ist der Landkreis Miesbach Heimat für zahlreiche Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, wobei insbesondere die Papierherstellung eine lange und erfolgreiche Tradition hat: Die Büttenpapierfabrik Gmund stellt bereits seit 1829 edles Papier her und die Papierfabrik Louisenthal produziert seit dem Jahr 1879. Ein Beweis für die Attraktivität des Landkreises ist die Internationalisierung des Standortes in den vergangenen Jahren, was durch Unternehmen wie CCL Label und Avery Dennison belegt ist. Des Weiteren ist die Pharmaindustrie mit mehreren Unternehmen im Landkreis Miesbach vertreten. Der bedeutendste Arbeitgeber ist die Novartis AG mit ihren Töchtern Hexal AG und Sandoz Pharmaceuticals GmbH in Holzkirchen. Mit der Acino AG ist auch der zweitgrößte europäische Produzent von Wirkstoffpflastern im Landkreis Miesbach ansässig. Aber auch im Bereich der Medizintechnik ist der Landkreis gut positioniert: Die OPED GmbH ist beispielsweise im Bereich orthopädischer Rehabilitationsprodukte ein international bekanntes Unternehmen.

 

Ansprechpartner

Oliver Reitz

SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach mbH

Wirtschaftsförderung

Tel.: +49 (0)8025 / 99 372 ? 21

Email: oliver.reitz@smg-mb.de